Achtsames Gehen eignet sich hervorragend, um in den Alltag integriert zu werden. So können Sie quasi nebenbei Ihre Achtsamkeit trainieren. Die Übung besteht darin, dass Sie beim Gehen auf das Druckgefühl unter Ihren Fußsohlen achten. Sie können diese Achtsamkeitsübung langsam im stillen Kämmerlein einüben, um ein Gefühl zu bekommen. Wenn Sie sich zu stark konzentrieren, verkrampfen Sie. Wenn Sie sich nicht stark konzentrieren, schweifen Sie schnell in eine Fusion ab. Ziele Sie auf die goldene Mitte (Yates et al., 2017).
Sobald Sie ein Gefühl für die Übung bekommen haben, können Sie, wann immer Sie irgendwo hingehen, einen Teil der Aufmerksamkeit auf die Füße richten, um zu üben, im Hier und Jetzt zu bleiben. Dies kann eine sehr gute Ergänzung zu ihrer Achtsamkeitspraxis im Sitzen darstellen. Auch können Sie die Konzentration auf die Füße beim Laufen als sinnlichen Anker nutzen wie an Tag 5.