Setzen Sie sich wie gewohnt in einer bequemen Position hin und schließen Sie die Augen.
Stellen Sie einen Timer auf 10 Minuten.
Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die Brust. Schauen Sie, welche Empfindungen Sie dort vorfinden. Fühlen Sie vielleicht Aufregung, Druck, ein Kribbeln? Irgendwelche Gefühle? Bewegen diese Empfindungen sich oder sind sie starr? Können Sie klar erkennen, wo die Empfindungen genau sitzen? Haben diese Empfindungen einen klaren Umriss? Haben die Empfindungen einen festen Kern? Untersuchen Sie die Empfindungen mit dem Interesse eines Forschers. Was bemerken Sie da genau in sich?
Gehen Sie weiter zum Bauch und beobachten Sie, was Sie dort vorfinden, in der gleichen Weise.
Gehen Sie in dieser Weise weiter zu den Beinen und zu den Armen.
Gehen Sie weiter zum Hals. Spüren Sie hier einen Kloß im Hals? Eine Enge?
Gehen Sie weiter zum Kopf. Ist Ihr Kiefer entspannt oder angespannt? Liegen die Augen locker in ihren Höhlen oder sind die Muskelpartien um sie herum angespannt? Ist Ihre Stirn verkrampft? Was können Sie zwischen Ihren Schläfen beobachten?
Denken Sie daran, dass es nicht darum geht, sich zu entspannen. Sie sollen nur wahrnehmen, was Sie vorfinden. Sie müssen nichts Besonderes spüren, keine besonderen Empfindungen erzeugen oder aufsuchen, die ganz gewöhnlichen Alltagsempfindungen sind völlig ausreichend. Sie müssen auch nichts verändern, interessanter oder außergewöhnlicher machen. Nehmen Sie Kontakt auf zu den Empfindungen, die sich zeigen.